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Tagung
TALENTUM München 2016

Fakten zur Tagung

29. November 2016

Siemens Auditorium 

Wittelsbacherplatz 2 

80333 München 

13.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt frei

 

Thema:
Bessere Ausbildungsfähigkeit durch freiwilliges Engagement

 

Veranstalter:

IfT Institut für Talententwicklung Süd GmbH 
Büro München 
Hanns-Schwindt-Straße 11
81829 München
Tel.: (089) 45 67 27 93
Fax: (089) 20 06 22 98

 

Ihre Ansprechpartnerin:
Tabea Fritz
E-Mail: t.fritz(at)if-talent.de

 

Programm und Vorträge zum Download:

> Programm der TALENTUM München 2016

Dr. habil. Maria Pavlova:
> Kompetenzerwerb Jugendlicher durch
    ein freiwilliges Engagement


Frederick Marthol:
> Frühe Übernahme von Verantwortung:
   Indikator für eine gelingende Ausbildung?


   

 

Weitere TALENTUM-Tagungen werden realisiert in:
> Berlin
> Hamburg
> Frankfurt

 

 

 

Erfolgreiche Tagung für Berufsorientierung TALENTUM München 2016

Bessere Ausbildungsfähigkeit durch freiwilliges Engagement

Rund um das Thema „Bessere Ausbildungsfähigkeit durch freiwilliges Engagement“ drehte sich der Fachtag für Berufsorientierung 2016 im Siemens Auditorium in München.

Die Teilnehmer erfreuten sich an vier sehr unterschiedlichen Referenten, welche tiefgreifende Einblicke sowohl in die wissenschaftlichen Sichtweisen auf dieses Thema als auch auf die gelebte Praxis boten.

 

Nach den Vorträgen sowie in den Pausen entstanden rege Diskussionen sowie ein gewinnbringender Austausch zwischen Teilnehmern und Referenten.

 

Neben schulischen Leistungen zählen für die heutige Personalauswahl zunehmend auch persönliche Eigenschaften in die Ausbildungs- und Studienfähigkeit. Dazu gehören insbesondere Motivation, Eigeninitiative, Teamfähigkeit sowie Engagement. Tritt ein/e Bewerber/in in diesen Bereichen gut auf, wird schon einmal über eine schlechte Schulnote hinweg gesehen. 

 

Freiwilliges Engagement in Vereinen, Kirchen, sozialen Projekten, Umweltschutz etc. könnte hierbei für junge Menschen ein möglicher Orientierungsansatz sein. Es bietet neben der Möglichkeit, seine Interessen zu verfolgen, gerade auch die Chance, die eigenen Stärken kennenzulernen sowie diese auszubauen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Junge Menschen erhalten hier die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und eigene Grenzen kennen zu lernen. Durch gruppendynamische Prozesse, die immer stattfinden, wenn mehrere Menschen etwas gemeinsam machen, findet eine gute Vorbereitung statt. Sie werden dadurch gut auf den Übergang zwischen Schule und Beruf/Studium vorbereitet. Der Einstieg in die neue Lebenssituation wird deutlich erleichtert.   

 

Die Referenten diskutierten mit den TeilnehmerInnen die Werte sozialen Engagements in Bezug auf die berufliche Entwicklung. Soziales Engagement wurde dahingehend beleuchtet, wie es in der wichtigen Phase im Übergang von der Schule in den Beruf/Studium gezielt die SchülerInnen unterstützt, sich selbst besser kennen zu lernen und früh in Verantwortung zu treten.

 

Es bestand ein Konsens darüber, dass gerade die Fähigkeit, „selbst Verantwortung zu übernehmen“ gut von außerschulischen Einrichtungen/Aktivitäten unterstützt werden kann und gleichzeitig eine entschiedene Eigenschaft für den späteren Berufsweg darstellt.

 

Gemeinsames Fazit der Tagung: Ja, frühes Engagement führt auf jeden Fall zu einer besseren Ausbildung- und Studienfähigkeit! Eltern können hier mit gutem Beispiel voran gehen, um ihre Kinder dafür zu öffnen. Weitere wichtige (entlastende) Erkenntnis: Das einmal gewählte Engagement kann sich im Laufe des Lebens je nach aktueller Lebenssituation verändern. Man ist nicht mit seinem ersten Engagement auf Lebenszeit festgelegt. Wer jedoch einmal engagiert war, wird es in der Regel auf seinem Lebensweg bleiben - und es wird ihm gut tun. 

 

 

Herzlichen Dank an die Referenten, Siemens, sowie allen Teilnehmern für dieses gelungene Forum!